Siscare-DT2 hat die Zielvorgabe des BAG erreicht

Die Sispha AG, die auf koordinierte gesundheitliche Pflege spezialisierte Gesellschaft der Ofac-Gruppe, hat in der Entwicklung Ihrer wichtigsten Dienstleistung «Siscare-DT2» eine bedeutende Etappe geschafft. Das Projekt hat zum Ziel, die Therapietreue von Typ-2-Diabetes-Patienten zu verbessern. Am 30. Juni 2017 hat es mit 200 involvierten Patienten die Zielvorgabe des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) erreicht, und sogar übertroffen. Das Pilotprojekt wird vom BAG teilfinanziert, damit es unter guten Voraussetzungen weiterlaufen kann.

Sispha kann dadurch die Startphase des Projekts erfolgreich abschliessen. Sie hat eine ausreichende Datenmenge gesammelt für die gelungene Weiterführung dieser klinischen Studie, die von der Policlinique médicale universitaire (PMU) in Lausanne wissenschaftlich betreut wird.

Mit ihren 211 in das Programm eingebundenen Patienten zeigt Sispha allen Gesundheitsfachpersonen die Notwendigkeit auf, innovative Dienstleistungen zu entwickeln, die über die gewohnten Apothekertätigkeiten hinausgehen. Die Ofac-Gruppe ist überzeugt, dass die berufsübergreifende Zusammenarbeit, die Koordination der Gesundheitsversorgung und die therapeutische Betreuung künftig wesentliche Bestandteile des Apothekerberufs bilden. Die Bevölkerung, insbesondere chronisch kranke Patienten, macht mit bei solchen Dienstleistungen, die noch dazu teilweise von der Grundversicherung übernommen werden (gemäss geltenden LOA-Bestimmungen). Das zeugt von neuen Bedürfnissen in diesem Bereich.

In den kommenden Monaten wird Sispha die Entwicklung ihrer Dienstleistung Siscare-DT2 insbesondere in der Deutschschweiz weiterführen sowie die Gesundheitsakteure für die Möglichkeiten der berufsübergreifenden Zusammenarbeit sensibilisieren.

Zur Erinnerung: Die Siscare-Programme (darunter Siscare-DT2) wurden für eine bessere therapeutische Adhärenz chronisch kranker Patienten entwickelt. Sie setzen sich aus den folgenden drei Elementen zusammen:

  1. Regelmässige Motivationsgespräche
  2. Unterstützung und Kontrolle der Therapietreue dank Mitteln zur Kontrolle der Medikamenteneinnahme
  3. Informationsaustausch und Risikomanagement in Zusammenarbeit mit anderen Gesundheitsfachleuten (im  Einverständnis mit dem Patienten).

www.sispha.ch