Gespräch mit Guy Bardet, dem neuen Finanzdirektor der Ofac-Gruppe

Guy Bardet

Herr Guy Bardet ist zum Jahresbeginn in die Geschäftsleitung von Ofac eingetreten und leitet künftig die Abteilung Finanzen und Buchhaltung von Ofac. Er übernimmt die Aufgaben von Herrn Marcel Baillod, der sich für eine berufliche Neuorientierung entschieden hat.

Eine Begegnung mit dem neuen Direktor wenige Tage nach seinem Dienstantritt

Herr Bardet, welche Tätigkeitsbereiche werden Sie überwachen?

In erster Linie die Buchführung der Genossenschaft und der zugehörigen Gesellschaften, insbesondere die Verwaltung der Abwicklungskonten und der Lieferantenrechnungen sowie die Abwicklung der allgemeinen Buchhaltung für bestimmte Mitglieder. Im Rahmen von Apofin werde ich ausserdem an der Finanzanalyse der von den Mitgliedern eingereichten Finanzierungsanträge beteiligt sein. Mein Team umfasst etwa zwanzig Mitarbeitende, darunter mehrere diplomierte Experten für Rechnungslegung und ist für alle Gesellschaften der Gruppe zuständig.

Haben Sie bereits Ihre vorrangigen Ziele definiert?

Wie auch für unsere Mitglieder, die ihre Arbeitsverfahren anpassen und optimieren müssen, um dem Druck auf Preise und Margen standzuhalten, ist es unbedingt erforderlich, dass wir uns ebenfalls der Situation stellen und die Finanzströme noch sensibler leiten sowie die Leistungen unserer Management-Tools verbessern. Das ist meine wichtigste Herausforderung für die nächsten Monate.

Welche beruflichen Stationen haben Sie zu Ofac geführt?

Ich bin vor 43 Jahren in der Waadtländer Broye geboren und in Avenches zur Schule gegangen. Meine Lizenz in Wirtschafts- und Sozialwissenschaften habe ich an der Universität Freiburg erworben.

Nach einer ersten beruflichen Erfahrung in der Groupe Minoteries SA war ich als «Expat» für Nestlé in Afrika in den Bereichen Finanzverwaltung und Rechnungslegung tätig – namentlich in Marokko und der Elfenbeinküste. Später habe ich rund fünfzehn Jahre zunächst als Finanzdirektor und dann als Generaldirektor für die Gruppe Pouly gearbeitet, eine grosse Bäckereikette in der Westschweiz mit 850 Angestellten und 75 Verkaufsstellen. In diesem Rahmen habe ich die Entwicklung der Lizenzierung vorangetrieben, besonders in der Deutschschweiz und Deutschland, wobei ich auch mein Deutsch anwenden und verbessern konnte.

Wie ist Ihr erster Eindruck bei Ofac?

Sehr positiv! Meine Kollegen in der Geschäftsleitung und die Mitarbeitenden in meiner Abteilung haben mich sehr herzlich aufgenommen und ich freue mich nun darauf, meine Energie für die Genossenschaft und ihre Mitglieder einzusetzen. Obwohl ich mich noch in der Orientierungsphase befinde, kann ich schon jetzt sagen, dass ich mit dieser neuen Aufgabe eine gute Wahl getroffen habe.