Grünes Licht der Genossenschafter von Ofac für einen möglichen Erwerb der Topwell Apotheken AG

Am vergangenen Montag, 24. September, in Bern anlässlich einer ausserordentlichen Generalversammlung haben die Ofac-Mitglieder mit einer grossen Mehrheit der Stimmen (81,2 %) das Prinzip eines verbindlichen Angebots von Ofac zum Erwerb einer Aktienmehrheit der Topwell Apotheken AG angenommen.

Die Apothekenkette Topwell mit Sitz in Winterthur zählt 41 Filialen, die alle in der Deutschschweiz angesiedelt sind. Ihre Aktionäre, hauptsächlich Krankenversicherungen, haben beschlossen, sie zu verkaufen. Daraufhin haben zwei Mitglieder des Managements Ofac kontaktiert, um im Rahmen der Veräusserung der Aktien der Gesellschaft gemeinsam die Möglichkeit eines Management Buy-Outs zu studieren.

Nach einer Situationsanalyse, die insbesondere das Risiko evaluierte, dass diese Apotheken in die Hände eines Riesen unter den Grossverteilern oder eines grossen Web-Unternehmens gelangen könnten, hat Ofac ein grundsätzliches Einverständnis sowie ein unverbindliches Angebot abgegeben. Dieses gehört nun zu den drei berücksichtigten Angeboten.

Vor der zweiten Phase, einem verbindlichen Angebot für den Erwerb der Topwell Apotheken AG, hat Ofac beschlossen, ihre Genossenschafter zu konsultieren und dazu eine ausserordentliche Generalversammlung einzuberufen, die letzten Montag stattgefunden hat. Die aus der ganzen Schweiz angereisten Genossenschafter, Vertreter unabhängiger Apotheken, Mitglieder von Gruppierungen oder Ketten haben ihre Genossenschaft massiv unterstützt, indem sie ihr Vorhaben und damit die weiteren Verhandlungen mit Topwell gutgeheissen haben.

Das weitere Vorgehen wird erst in ein paar Monaten bekannt sein, wenn sich die Aktionäre des Winterthurer Unternehmens über die letzten berücksichtigen Angebote äussern werden.