Elektronisches Patientendossier (EPD): pharmaSuisse bindet die nationale Stammgemeinschaft von Ofac in seine eHealth-Strategie ein.

pharmaSuisse bestätigt die Wahl von Ofac als privilegierten Partner für die Umsetzung seiner neuen eHealth-Strategie. Der Dachverband der Schweizer Apotheker bindet somit in diese eHealth-Strategie das nationale Stammgemeinschafts-Projekt von Ofac im Rahmen des EPDG (Bundesgesetz über das elektronische Patientendossier) ein.

Dies haben die Delegierten von pharmaSuisse diesen Dienstag, den 16. Mai, an der ordentlichen Delegiertenversammlung im Stade de Suisse in Bern unter der Leitung ihres Präsidenten Fabian Vaucher entschieden.

Ofac begrüsst diesen Entscheid. Insbesondere das Fachwissen sowie die interprofessionelle und politische Vernetzung von pharmaSuisse werden die geplante nationale Stammgemeinschaft der Berufsgenossenschaft stärken.

Bei der von Ofac für den Betrieb der Stammgemeinschaft geschaffenen Trägerschaft wird es sich um eine
nicht-gewinnorientierte Aktiengesellschaft (AG) handeln, die in den nächsten Wochen gegründet und deren Hauptaktionärin die Berufsgenossenschaft sein wird. Das übrige Kapital steht natürlich pharmaSuisse, aber auch allen interessierten Pflegedienstleistern, Dachverbänden, Kantonen, anderen öffentlichen Einrichtungen usw.  offen, die sich an der Trägerschaft beteiligen möchten.

Der Stammgemeinschaft selbst können selbstverständlich alle Apotheken – egal ob Ofac-Gesellschafter oder Nicht-Gesellschafter – aber auch sämtliche Pflegedienstleister beitreten, die die Vorteile des eHealth-Portals EPD nutzen möchten, das Ofac derzeit entwickelt.

Der nächste Schritt im Rahmen der Entwicklung der Stammgemeinschaft ist der vom Bundesamt für Gesundheit (BAG), IHE Suisse und eHealth Suisse organisierte «EPD-Projectathon» vom 25. bis 28. September in Köniz bei Bern. Dort können alle interessierten Personen und Organisationen ihre IT-Systeme untereinander und gegen die EPD-Referenzumgebung testen und so die Interoperabilität zwischen den verschiedenen Akteuren prüfen. Dies ermöglicht Ofac, sich auf den Praxiseinsatz des elektronischen Patientendossiers vorzubereiten, auch im Hinblick auf die nachfolgende Zertifizierung gemäss EPDG.

Die verschiedenen Teams von Ofac arbeiten – von nun an mit der Unterstützung von pharmaSuisse – mit Hochdruck am Projekt, um die erste Version des Gesundheitsportals EPD bis Sommer 2018 der breiten Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen.